Zugänge zur MINT-Bildung nachhaltig gestalten

Nachhaltigkeit hat 17 globale Ziele.

Das Ziel Bildung ist Voraussetzung, um andere Nachhaltigkeitsziele erreichen zu können. Zugang zu Bildung ist essentiell, um z.B. gut gestaltete Arbeitsplätze, kreislauffähige Produkte und nachhaltige Produktionsprozesse zu gestalten. Bildung ist essentiell, um aus der Armutsfalle auszusteigen. Ca. 20% der Kinder in den Städten Krefeld und Mönchengladbach wachsen bei allein erziehenden Müttern auf. 30% der Kinder in Mönchengladbach sind arm. 50% der Kinder und Jugendlichen haben Migrationshintergrund.

Nach zwei mitreißenden und intellektuell anregenden Vorträgen von Susanne Feldges (NextMG) zum Zusammenhang von Bildung und Regionaler Entwicklung und Prof. Karl Koltze zu Kreislaufwirtschaft nutzten wir aus dem Projekt MINT in Mind die Expertise der Anwesenden für die Beantwortung der Fragen.

Wie können wir die strukturell benachteiligten Kinder und Jugendlichen besser erreichen?

Die Schulen brauchen viel mehr Unterstützung, da die öffentliche Hand seit Jahren unterfinanziert. Offene Fragen sind: Welche weitere Akteure müssen wir wie einbinden? Welche Nachhaltigkeitsthemen sprechen Kinder besonders an, denn wie ein Teilnehmer sagte „Kinder sind idealistisch, sie wollen etwas verändern“. Aber man muss sie auch fragen und selbst mal machen lassen.

Nach anregenden und lösungsorientierten Diskussionen waren sich alle Beteiligten einig. Der Austausch muss verstetigt werden. Ziel ist es, noch mehr MINT-Angebote in die Schulen zu bringen. In AGs und außerunterrichtlichen Bereich muss sehr viel mehr MINT angeboten werden.